Berichte

Informieren Sie sich über aktuelle Geschehnisse und Reaktionen auf unsere Aktion. Verfolgen Sie mit, bei welchen Schulen die Lese-Ecken eingerichtet werden und wie die Schüler/innen sich mit der Zeitung beschäftigen.



"Paten" für das Lesen

Unternehmen fördern Kinzigtäler Schulen

Der Blick in die Zeitung gehört dazu (von links): Johanna Wilhelm, Dirk Armbruster, Stefanie Göppert, Konrektor Joachim Stötzel, Peter Winterhalter, Bernd Mik, Wunnibald Lehmann und Carmen Lernhardt in der neuen Leseecke des Haslacher Bildungszentrums


Mittleres Kinzigtal, den 19.11.2011

»Zeitung lesen ist wichtig, um in der Region Bescheid zu wissen.« Das findet Dirk Armbruster vom Oberwolfacher Möbelstudio Dirk Armbruster. Deshalb engagiert sich sein Unternehmen als »Lesepate«, und finanziert für die Leseecke an der Oberwolfacher Wolftalschule ein Abo des Schwarzwälder Boten.
Die Oberwolfacher Wolftalschule ist nicht die einzige im Mittleren Kinzigtal, die auf die Unterstützung von »Lesepaten« zählen kann. Die Hausacher Eisen-Schmid GmbH & Co. KG finanziert ein SchwaBo-Abo für die Leseecke des Robert-Gerwig-Gymnasiums Hausach, Helmut Schoffer kommt für ein Zeitungsabo der Gutacher Hasemann-Schule auf. Diese wird auch von der Gutacher Bäckerei Wöhrle unterstützt, die ein weiteres SchwaBo-Abo für die Leseecke der Hornberger Wilhelm-Hausenstein-Schule finanziert. Der Edeka Aktiv Markt Lehmann in Haslach stellt der Steinacher Georg-Schöner-Schule ein Abo zur Verfügung, während die Obere Metzgerei Franz Winterhalter aus Elzach und die Göppert Gartencenter GmbH Haslach jeweils ein SchwaBo-Abo für die »Leseecke« des Haslacher Heinrich-Hansjakob-Bildungszentrums sponsern.
Am vergangenen Donnerstag ist diese im Beisein von Wunnibald Lehmann vom Edeka Aktiv Markt Lehmann, Peter Winterhalter von der Metzgerei Winterhalter, Bernd Mik von Eisen-Schmid Hausach, Dirk Armbruster vom Oberwolfacher Möbelhaus und Stefanie Göppert vom Gartencenter Göppert eingeweiht worden. Letztere sagte, dass ihre drei Kinder auch schon eifrige Zeitungsleser seien.
Am Haslacher Bildungszentrum werde dem Lesen auch außerhalb des Unterrichts ein hoher Stellenwert beigemessen, betonte Rektorin Johanna Wilhelm. Wie sie berichtete, habe eine Klasse die Patenschaft über die neue »Leseecke« übernommen. Jeden Morgen würden die Schüler die Zeitungen aus dem Sekretariat abholen und in der Ecke aufhängen.
Das Leseförderprojekt »Aktion Zeitungspate« laufe seit Mai 2011, berichtete Carmen Lernhardt von der Projektkoordination Leserförderung der Schwarzwälder Bote Mediengesellschaft. Mehr als 100 Schulen im SchwaBo-Verbreitungsgebiet verfügen bereits über eine Lesecke. Deren Ausstattung wird vom Verlag gestellt, das SchwaBo-Abo finanziert ein »Zeitungspate.«

Von Niels Seehase

Aktion passt zum Schulkonzept

Loni Welte-Fischer und Armin Welte sind unsere Zeitungspaten

Die Leseecke ist momentan im Zimmer der vierten Klasse eingerichtet. Und dort wird von den Schülern auch eifrig Gebrauch von der Zeitung gemacht. Besonders interessant sind für die Schüler die Sportnachrichten, aber sie schauen auch nach, was in der Heimatgemeinde vor sich geht. »Sie haben schnell rausgekriegt, was wo zu finden ist«, erklärt Susanne Schirmer. »Max und Lisa« seien natürlich die Favoriten. Die Owinger Viertklässler blättern gerne im »Schwabo« und wissen schon genau, wo was steht. Darüber freuen sich die Zeitungspaten Loni Welte-Fischer und Armin Welte sowie Schulleiterin Susanne Schirmer (rechts).

Foto: Birgit Fechter


Haigerloch-Owingen, den 15.11.2012. Loni Welte-Fischer brauchte nicht lange zu überlegen, als sie gebeten wurde, eine Schwarzwälder-Bote-Zeitungspatenschaft für die Grundschule Owingen zu übernehmen.

Seit Schuljahresbeginn bekommt die Grundschule Owingen jeden Morgen einen druckfrischen Schwarzwälder Boten. Loni Welte-Fischer und ihr Bruder Armin Welte, beide Geschäftsführer der Firma Welte-Küchen, haben die Zeitungspatenschaft gerne übernommen. Beiden ist das Zeitungslesen sehr wichtig, und beide fühlen sich der Grundschule verbunden. Zum einen, weil sie selber dort Schüler waren, zum anderen, weil ihre beiden Patenkinder dort jetzt in die erste und vierte Klasse gehen.

Die Geschwister begrüßen es, dass Grundschulkinder ans Zeitungslesen herangeführt werden. »Neben der Leseförderung erfahren sie dadurch viel Interessantes aus Kultur, Sport, Wirtschaft und Politik und auch Nachrichten aus dem Heimatort«, erklärt Loni Welte-Fischer.

Damit liegt sie voll auf der Wellenlänge von Schulleiterin Susanne Schirmer. »Die Zeitungspaten-Aktion« passt hervorragend zu unserem Schulkonzept« bestätigt sie. Der »Kulturtechnik Lesen« wolle sich die Schule durch verschiedene Angebote widmen. Ein Baustein davon sei die Lektüre des Schwarzwälder Boten.

Von Birgit Fechter

Ein Stück gedruckte Kultur für Realschule Schwarzwälder Bote-Lesepatenschaft

Eine einjährige Lesepatenschaft, durch die Realschüler den Schwarzwälder Bote lesen können, übernahm Reinhold Strecker (rechts). Konrektor Alexander Hermann, Rektor Egon Bäurer sowie die Schüler Laura Martin, Nadine Wenzler und Savio Byrczak nutzten sofort die Gelegenheit. Carmen Lernhardt vom Lesermarkt überbrachte die ersten Exemplare. Foto:
Limberger-Andris


Blumberg, den 19.05.2011
Die Realschule Blumberg setzt auf aktuelles Wissen ihrer Schüler aus der großen Welt, der Wirtschaft und dem Sport, der Freizeit bis in die lokalen Ereignisse hinein. Rektor Egon Bäurer begrüßte die Lesepatenschaft, die es Schülern ermöglicht, die Lektüre Schwarzwälder Bote in einer Aula-Leseecke zu genießen. Egon Bäurer betonte, wie wichtig es bereits für Schüler sei, sich umfassend über das Weltgeschehen und die Ereignisse im Land, der Region und in der Stadt durch das Medium Zeitung zu informieren. Er sei froh, dass erstmals in der Schulgeschichte eine derartige Patenschaft zustande gekommen ist. Im Kollegium informierten sich bereits seit langem die Lehrer durch Zeitungslesen.

Reinhold Strecker, Inhaber des Blumberger »Reisebüros Holiday Land«, übernahm für die Realschule für ein Jahr die Lesepatenschaft. Er selbst bevorzuge trotz des Internets und der medialen Informationstechnik noch immer auch die gedruckte Zeitung. Dies bedeute nicht zuletzt ein Stück Lebensqualität für ihn.
Zeitungspatenschaften für die Weiherdammschule und die Kardinal-Bea-Schule Riedböhringen hat bereits die Sparkasse Schwarzwald-Baar übernommen. Die Frobenius-Thomsin-Schule Riedöschingen sucht noch nach einem Paten.

Von Stefan Limberger-Andris

Es wird eifrig gelesen

Zeitungsecke an Schule in Villingendorf

Wolfgang Schmidt (ABG Packmat), Rainer Kropp-Kurta, Markus Müller (Gärtnerei Müller) und Herbert Kopp (von links) schmökern in der Leseecke in der Villingendorfer Schule. Foto: Schütz


Villingendorf, den 4.2.2012. Seit im Mai 2011 das Leseförderprojekt »Aktion Zeitungspate« der Schwarzwälder Bote Mediengesellschaft seine Anfänge nahm, haben inzwischen mehr als 100 Schulen im Verbreitungsgebiet eine Leseecke für ihre Schüler einrichten können. In diesen Kreis reihen sich nun die Schulen in Villingendorf und Bösingen ein.

Die Villingendorfer Firma ABG Packmat sowie die Gärtnerei Müller machen es möglich, dass die Schüler täglichen Zugang zu einer Tageszeitung haben. Eigentlich ist es noch mehr, was sie den jungen Menschen eröffnen: Die Zeitung schenkt ihnen die Möglichkeit zur Meinungsbildung, zu besserer Allgemeinbildung, zum Erfahren von Hintergrundinformationen, und sie vermittelt ein Gefühl für Lokales und Heimat. Informiert sein, was in ihrer Region Tag für Tag geschieht – das ist wohl gerade jetzt im Zeitalter des Internets für die Jugend besonders wichtig.
Und diese Chance wird von den Schülern eifrig ergriffen: »Hier wird schon fleißig geschmökert«, bestätigt Rainer Kropp-Kurta, Schulleiter der Villingendorfer Schule. »Und zwar jeden Tag.« Auch der Bösinger Konrektor Herbert Kopp zeigt sich zufrieden: »Das Projekt scheint bislang sehr erfolgreich.«

Leuchtend grüne Sitzwürfel, ein Leseecken-Schild und das Herzstück, die tägliche Zeitung, hatte der Schwarzwälder Bote geliefert, doch die Schule beließ es nicht dabei: Die Schmökerecke wurde eigenständig mit zusätzlichen Sitzwürfeln und einem Sofa um mehrere Sitzmöglichkeiten erweitert, sowie auch das Lesematerial ergänzt wurde. Denn neben dem Schwarzwälder Bote stehen den Schülern jetzt verschiedene Zeitschriften aller Themengebiete zur Verfügung. Darüber hin¬aus stiftete Zeitungspate ABG Packmat eine Reihe vielfältiger Bücher, eine großzügige Geste, wie Kropp-Kurta betonte, die über das erwartete Paten-Engagement der Übernahme des Zeitungsabonnements hinausginge.
Die Zukunft seiner Region fördern – dazu kann jeder etwas beitragen, denn jeder kann Pate werden: Eltern, Großeltern, Vereine, Unternehmen, Institutionen. Und jede Schule kann sich um eine Tageszeitung für ihre Schüler bemühen, informiert Carmen Lernhardt, Leiterin des Projektes »Leseförderung«.
An sie wenden kann sich jeder, der Interesse hat unter der Telefonnummer 07423/ 7 82 45 oder per E-Mail unter zeitungspate@schwarzwaelder-bote.de.
Von Larissa Schütz

Ganz nah am Medium Tageszeitung

Sparkasse Pforzheim Calw unterstützt Aktion des Schwarzwälder Boten mit elf Patenschaften und Leseecken

Ralph Günthner, stellvertretendes Vorstandsmitglied der Sparkasse Pforzheim Calw, der Althengstetter Filialdirektor Reinhard Schucker, der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Hans Neuweiler, Schulleiter Hartmut Weber, seine Stellvertreterin Elke Ruf und Carmen Lernhardt von der der Schwarzwälder Bote Mediengesellschaft (von links) weihten gemeinsam mit zwei Schülern die neue Leseecke in der Althengstetter Grund- und Werkrealschule ein.

Foto: Selent-Witowski


Kreis Calw, den 25.04.2012. »An der Bildung sollte nicht gespart werden«, ist Hans Neuweiler überzeugt. Deshalb war der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Pforzheim Calw sofort begeistert, als er von der Aktion »Zeitungspate« erfuhr. Die Aktion des Schwarzwälder Boten soll zum einen dazu beitragen, die Lesekompetenz und die Allgemeinbildung von Schülern zu verbessern. Zum anderen sollen das Interesse der Kinder und Jugendlichen, an dem, was tagtäglich um sie herum geschieht, sowie die Begeisterung fürs Zeitunglesen geweckt werden.

Menschen aus der Region, Unternehmen, Eltern, Großeltern, Verbände, Banken oder Stiftungen, die eine bestimmte Schule fördern möchten, können Pate werden und tragen die Kosten für das Jahresabonnement einer Lokalausgabe des Schwarzwälder Boten. Hans Neuweiler musste nicht lange überlegen, ob er die Aktion unterstützen möchte, mit der Schüler kostenlos Zugang zum Medium Tageszeitung bekommen: »Die Idee hat mir von Anfang an gefallen.«

Die Aktion trage zur Bildung der Schüler bei und könne damit auch zu späterem beruflichem Erfolg verhelfen. Nachwuchs- und Jugendförderung sowie Ausbildungsbereitschaft haben nach seinen Worten bei der Sparkasse Pforzheim Calw einen hohen Stellenwert. »Deshalb haben wir uns entschlossen, nicht nur Zeitungspate für eine, sondern für elf Schulen im Landkreis Calw zu werden«, erklärte er bei seinem Besuch an der Althengstetter Grund- und Werkrealschule. Dort wurde nicht nur die Patenschaftsurkunde mit dem Namen des Spenders überreicht, sondern die erste von elf Leseecken im Foyer des Schulgebäudes eingerichtet.

Vom Schwarzwälder Boten erhielt die Grund- und Werkrealschule zwei Sitzwürfel, einen Beistelltisch, ein Wandschild, die den Bereich als Leseecke ausweist, und einen Zeitungshalter. Jetzt können die Althengstetter Schüler ganz entspannt in den Pausen, aber auch zu anderen Zeiten die aktuelle Ausgabe des Schwarzwälder Boten lesen, ihr Wissen über Wirtschaftsthemen oder aus den Bereichen Kultur sowie Soziales erweitern und sind jederzeit auf dem Laufenden, was in Althengstett sowie im gesamten Landkreis Calw passiert.

Im Sitzsack lässt sich gut schmökern

Leseecke an der Eduard-Spranger-Schule / Werbeagentur unterstützt Aktion des Schwarzwälder Boten

In der Leseecke der Eduard-Spranger-Schule: Schüler, Verbindungslehrer, Schulleiter Armin Wüstner (rechts), stellvertretender Schulleiter Antonio Jakob (links), Zeitungspate Thomas Kurrle (Sechster von links,
hinten) und Carmen Lernhardt von der Pojektkoordination Leseförderung des Schwarzwälder Boten (Achte von links, hinten) Foto: Michel


Freudenstadt, den 8.6.2011

Lesen hat an der Eduard-Spranger-Schule in Freudenstadt einen hohen Stellenwert. Seit gestern hat die Schule eine gemütliche Lesecke, in der die Schüler den Schwarzwälder Boten jeden Tag druckfrisch auf den Tisch bekommen. Schon bisher verfügte die Schule über einen Medienbereich, den der Verein der Freunde der Eduard-Spranger-Schule gestiftet hat. Dazu gehören Möbel und ein Fernseher, der auch für das Internet und Power-Point-Präsentationen genutzt werden kann, und eine Zeitung.
Die Aktion Zeitungspate, die die Schwarzwälder Bote Mediengesellschaft ins Leben gerufen hat, bereichert nun diesen Medienbereich ‑ mit einem Tisch, knallig grünen Sitzsäcken, einem Leseecken-Schild und einem Zeitungshalter. Herzstück der Aktion ist aber der Schwarzwälder Bote, der nun täglich frisch gedruckt in die Lesecke kommt. Möglich macht dies die Lesepatenschaft, die die Stuttgarter Werbeagentur artismedia gmbh übernommen hat. Für zunächst ein Jahr finanziert die Firma das Schwarzwälder-Bote-Abonnement für die Eduard-Spranger-Schule.
»Für uns ist es ein besondere Ziel, Schüler zum Lesen zu bringen und für tagesaktuelle Ereignisse zu interessieren«, betonte Schulleiter Armin Wüstner bei der Übergabe der Leseecken-Utensilien. Als kaufmännische Schule sei die Eduard-Spranger-Schule Schnittstelle zwischen Schule und Berufswelt. So seien auch die konjunkturelle Entwicklung in der Region und die Entwicklung des Arbeitsmarkts Themen im Unterricht. Auch Björn-Helge Mühlbach, einer der Schulsprecher, freut sich über die tägliche Tageszeitung, denn Politik sollte seiner Meinung nach vermehrt ein Thema in der Schule sein. Thomas Kurrle, Geschäftsführer von atrismedia, ist überzeugt, dass Schüler, die Zeitung lesen, einen besseren Zugang zur Berufswelt haben. Zeitungsleser hätten ein besseres Grundverständnis im Umgang mit Informationen, auch was deren Einordnung und Wertung angehe.
Im Raum Freudenstadt werden noch Zeitungspaten für folgende Schulen gesucht: Falkenrealschule Freudenstadt, Grundschule Wittlensweiler, Luise-Büchner-Schule Freudenstadt, Theodor-Gerhardt-Schule Freudenstadt, Realschule Dornstetten, Eichenäckerschule Dornstetten, Werkrealschule Oberes Kinzigtal Alpirsbach, Grundschule Mitteltal, Wilhelm-Münster-Grundschule Baiersbronn sowie Grund- und Hauptschule Schopfloch.

Von Helga Michel

Lese-Ecke für Schüler eingerichtet

Zeitungspaten spenden Gymnasium Jahresabonnement

Im Vordergrund: Jung-Leserinnen, im Hintergrund: Carmen Lernhardt (Lesermarkt Schwarzwälder Bote), Alexander Thumer (Filialdirektor Commerzbank Villingen), Schulrektor Rainer Krautheimer und Benjamin Klinger (Teamleiter Commerzbank Villingen). Foto: Staiger


Villingen, den 22.09.2011. Da wird der Gemeinschaftskunde-Unterricht zur aktuellen Stunde: Jede Menge Informationen, tagtäglich aufbereitet im Schwarzwälder Boten, kommen ab jetzt frisch auf den Couchtisch der neu eingerichteten Lese-Ecke im Arbeitsraum des Gymnasiums am Romäusring in Villingen.
Schulrektor Rainer Krautheimer freut sich über die von der Commerzbank übernommene Zeitungspatenschaft. Ein Jahr lang gibt es nun drei Zeitungsexemplare täglich und kostenfrei. Insgesamt übernimmt die Commerzbank zwölf Zeitungspatenschaften im Verbreitungsgebiet unserer Zeitung, die sich auf folgende Schulen verteilen: Kaufmännische Schulen Villingen (drei Abos), Gymnasium am Romäusring Villingen (drei), Gymnasium am Deutenberg Schwenningen (zwei), KHS Donaueschingen (zwei), Friedrich-Ebert-Schule Schramberg (zwei).
»Wir möchten insgesamt mehr Aktionen auf regionaler Ebene fahren«, sagte Alexander Thumer, Filialleiter der Commerzbank Villingen. Die Finanzwelt werde zusehends komplexer, und da unter den Abiturienten des Romäusgymnasiums vielleicht auch Bewerber für die Commerzbank seien, will Thumer in Zukunft nicht nur mit der Zeitungspatenschaft, sondern auch mit Seminaren auf das Gymnasium zukommen. Das Zeitungsabonnement wertet Schulrektor Krautheimer als wichtigen Baustein zur zukünftigen »Selbstlerneinheit«, zu der auch eine neu eingerichtete Bibliothek gehören wird. Noch werden der Arbeits- und der Kommunikationsraum der Oberstufen-Schüler hergerichtet. Die Leseecke des Schwarzwälder Boten indes ist schon fester Bestandteil. Gegen Ende des ersten Patenschafts-Jahres sollen die Schüler zu ihren Leseerfahrungen befragt werden, so Krautheimer.

Von Babette Staiger

Lese-Ecke ist das neue Highlight

Kinder lernen in einer neuen Unterrichtseinheit an der »Schule des Lebens« alles über Zeitungen

Christian, Tim, Felix und Kevin (von links) in der Lese-Ecke


Oberndorf, den 14.09.2012. Die »Schule des Lebens« in der Oberndorfer Wettestraße ist um eine Attraktion reicher: Seit Kurzem können sich die Schüler während ihrer Pausen in eine Leseecke zurückziehen. »Zeitung« heißt die neue Unterrichtseinheit an der »Schule des Lebens«. In dessen Rahmen behandeln Kinder im Alter zwischen zehn und 15 Jahren zusammen mit den Lehrkräften die verschiedenen Tageszeitungen und lernen unter anderem den Unterschied zwischen einer seriösen Zeitung und einer Boulevardzeitung. »Die Kinder sollen vor allem praxisnah lernen und dabei auch ihre sprachlichen Kenntnisse verbessern«, erzählt Lehrer Uwe Schnaidt. Zu diesem Zweck wurde in der Schule auch eine Leseecke eingerichtet. Diese befindet sich in einem kleinen Raum im ersten Stock. Neben einem Tisch stehen dort eine gemütliche Couch und zwei Sitzwürfel. Auf einem weiteren Tisch liegen verschiedene Zeitungen und Magazine. »Die Kinder nehmen das Angebot sehr gut an«, sagt Uwe Schnaidt. In der »Schule des Lebens« werden derzeit acht Jungen und ein Mädchen unterrichtet, die Probleme an ihrer bisherigen Schule hatten. »Wir wollen die Kinder wieder dahin bringen, dass sie wieder an eine reguläre Schule können«, sagt Uwe Schnaidt. Zwischen 8.30 und 16.30 Uhr werden die Kinder nicht nur nach einem festen Stundenplan in Mathematik und Deutsch unterrichtet, sie unternehmen auch Ausflüge oder andere spannende Sachen. »Gestern waren wir zum Beispiel klettern«, erzählt Uwe Schnaidt. Grundsätzlich sei es die Aufgabe der Pädagogen »die Kinder wieder auf den richtigen Weg zu führen«. Auf die Idee, eine Leseecke einzurichten, brachte die Lehrkräfte der Vater von Tim, der an der »Schule des Lebens« unterrichtet wird. »Er hat uns auch das Abo für den Schwarzwälder Boten gespendet«, erzählt Tim stolz. Um weiteren Lesestoff zu erhalten, haben die Kinder verschiedene Verlage angeschrieben. Tim schrieb etwa an den VfB Stuttgart und bekam prompt auch eine Antwort. Der Verein schickte eine Ausgabe von »Stadion aktuell« Richtung Oberndorf. Auch Felix ist ein großer Sportfan und liest in der Leseecke gerne Sport- oder Automagazine. Gelesen wird vornehmlich morgens oder nach dem Unterricht am Nachmittag. »Wir lesen aber auch manchmal in der Mittagspause«, sagt Kevin. Davon profitieren auch die Lehrkräfte. »Wenn sie sich zum Lesen in das Zimmer zurückziehen, ist es im Haus immer ganz ruhig«, berichtet Uwe Schnaidt. In den kommenden Wochen werden die Kinder noch vieles mehr über Zeitungen erfahren. Wie kommt diese zustande und wer ist daran beteiligt? Diesen Fragen wird dann in nächster Zeit nachgegangen.

Von Oliver Rebstock

Leseecke regt zum Zeitungsstudium an

Gestern Übergabe an das Gymnasium und die Realschule / Eine Aktion der Schwarzwälder Bote Mediengesellschaft

Heiß begehrt bei den Schülern sind die hellgrünen Sitzkissen der Leseecke, kaum dass sie im Foyer des Gymnasiums aufgestellt waren.
Amüsiert betrachten (von links) Jörg Juchler, Reinhard Rappenecker, Frank Ruthardt (alle Todt Druck & Medien GmbH), Siegfried Maier, Ulrich Dörr, Kim Lars Erdmann (KIM) und Carmen Lernhardt (Schwarzwälder Bote
Mediengesellschaft) das Geschehen. Foto: Wolf


Oberndorf, den 20.04.2011. Das Zeitungslesen bekommt im Gymnasium am Rosenberg und in der Realschule einen neuen Stellenwert. Seit gestern verfügen die beiden Schulen jeweils über eine gemütliche Leseecke, in der sich die Schüler in aller Ruhe in den Schwarzwälder Boten vertiefen können.
Es war gestern Vormittag die Attraktion im Foyer des Gymnasiums: Zwei frühlingsgrüne Sitzkissen, auf denen sich Schülerinnen und Schüler sichtlich vergnügt breitmachten und interessiert den aktuellen Schwarzwälder Boten studierten, waren der Blickfang. Drum herum gruppierten sich eine Dame und mehrere Herren sowie vor allem neugierige Schüler, die wissen wollten, was dies seltsame Tun bedeutet. Das Geheimnis ist leicht gelüftet: Gymnasium und Realschule erhalten je eine dieser Leseecken mit jeweils zwei großen Sitzkissen sowie ein Jahr lang täglich ein (Realschule) beziehungsweise drei Exemplare des Schwarzwälder Boten (Gymnasium).
Ermöglicht hat dies die Aktion »Zeitungspate« der Schwarzwälder Bote Mediengesellschaft. Für die Realschule und das Gymnasium haben sich nun zwei solcher Zeitungspaten gefunden, welche die betreffenden Zeitungsabonnements zunächst für ein Jahr sponsern: die zur Schwarzwälder-Bote-Mediengruppe gehörende Firma KIM ‑ Kommunikation im Mittelpunkt aus Oberndorf und die Firma Todt Druck & Medien GmbH aus VS-Villingen.
Die Schulleiter der Realschule und des Gymnasiums, Siegfried Maier und Ulrich Dörr, verbanden ihren Dank an die Leiterin des Projekts Leseförderung der Schwarzwälder Bote Mediengesellschaft, Carmen Lernhardt, sowie die Vertreter der Paten mit dem Hinweis, welch hohen Stellenwert sie dem Zeitungslesen beimessen. Augenzwinkernd bemerkte Dörr, dass Grün die Farbe der Hoffnung sei, was Maier konsequent
weiterführte: »Je mehr man sich bedankt, desto größer ist die Chance, dass man noch mehr bekommt.« Wo die Leseecken im Gymnasium und in der Realschule aufgestellt werden, steht noch nicht fest. »Wir werden sie aber ganz bewusst nicht im Ganztagsbereich im Bonhoefferhaus einrichten, sondern an einem Platz, wo sie allen Schülern zugänglich ist«, unterstrich Dörr.
Für beide Schulleiter ist die Auseinandersetzung mit dem Medium Tageszeitung ein fester Bestandteil des Unterrichts. »Diese Leseecke hilft vielleicht dabei, dass die Schüler mal wegkommen vom Internet und Chatten und sich hier neben der Beschäftigung mit weltpolitischen Themen auch einmal über das lokale Geschehen und die Lokalpolitik informieren«, verspricht sich Dörr. In der Leseecke könnten die jungen Menschen im wahren Sinn des Wortes zur Ruhe kommen und sich die Zeit nehmen, Zeitung zu lesen. Und Maier ergänzte, dass doch auch einige Eltern keine Tageszeitung daheim hätten. In der Leseecke könnten sich die Schüler mit dem Medium Zeitung vertraut machen.
Und auch Schüler beider Schulen äußerten sich sehr angetan über die Möglichkeit, künftig in den Leseecken den Schwarzwälder Boten lesen zu können. »Auf den bequemen Sitzkissen macht das auch Spaß. So vermittelt die Leseecke ein besonderes Flair«, meinte eine Schülerin.
Im Raum Oberndorf/Sulz suchen noch die Grundschule Aistaig, die Ivo-Frueth-Schule, die Robert-Gleichauf-Schule, beide Oberndorf, das Albeck-Gymnasium und die Elly-Heuss-Knapp-Schule in Sulz sowie die Grundschulen Fischingen und Weiden Zeitungspaten.

Von Peter Wolf

Lesepaten nehmen Zimmerner Nachwuchs unter ihre Fittiche Aktion des Schwarzwälder Boten in Grund- und Hauptschule

Unternehmer unterstützen einjähriges Zeitungsprojekt

In der neuen Zeitungsecke der Zimmerner Schule schauen die Lesepaten den Schülern über die Schultern. Foto: Wolfer


Zimmern o.R., den 28.05.2011

Früh übt sich, das ist eine alte Weisheit, die auch für das Zeitunglesen gilt. Für Marcel, Hannah und Thomas, allesamt Schüler der Grund- und Hauptschule Zimmern, ist das Schmökern in den bunt bedruckten Seiten schon lange eine Selbstverständlichkeit. Kein Wunder also, dass sich die drei Schüler gleich die ausliegenden »Schwabos« geschnappt haben, die nun ein Jahr lang täglich frisch gedruckt kostenlos in die Zimmerner Bildungseinrichtung flattern. Möglich wird dies durch eine Lesepatenschaft, die zwei regionale Unternehmen mit dem Schwarzwälder Boten übernommen haben: die Bauhaus GmbH und Co. KG Süd sowie die Firma Todt Druck aus Villingen-Schwenningen. Vertreter beider Unternehmen waren gestern bei der offiziellen Einweihung der Leseecke, die Carmen Lernhardt und ihre Kollegin vom Lesermarkt vorbereitet hatten, dabei.
Dass sich möglichst viele Schüler von nun an täglich in den Pausen über die lokalen und internationalen Ereignisse informieren, sei das Hauptanliegen, die Lesepatenschaft für die Schule zu übernehmen, sagt Michael Vosseler, Geschäftsführer der Bauhaus Süd. »Auch im Zeitalter des Internet ist Zeitunglesen eine unverzichtbare Informationsquelle.
Dies auch bei jungen Menschen zu fördern, ist für uns ein wichtiges Anliegen.« Dem pflichtet Frank Ruthardt, Gesellschafter bei Todt Druck, bei:
»Bildung nur über das Internet, das ist nicht möglich. Gedruckte Informationen ‑ Bücher und Zeitungen ‑ bleiben zentrale Wissensquellen.« Dass sich der regelmäßige Blick in die Zeitung bemerkbar macht, konnte Ruthardt bei Bewerbern schon feststellen: »Man merkt bei den jungen Menschen, die sich bei uns für eine Ausbildung vorstellen, schon, wer in die Zeitung schaut oder wer nur über das Handy Informationen bezieht.« Für Schulrektor Andreas Göppert ist die Lesepatenschaft mit dem Schwarzwälder Boten ein Segen. »Das Medium Zeitung ist in unserem Unterricht schon lange verankert. Mit kleinen Artikeln lernen die Schüler, Informationen herauszufiltern, Aussagen zu formulieren«, erläutert der Pädagoge. Wie man den Andrang an der neuen Leseecke ab der nächsten Woche kanalisieren kann, werde man noch sehen. »Es können ja nicht alle auf einmal in den Pausen in die Leseecke stürmen ‑ aber wir finden eine Lösung.« Derweil haben es sich Hannah, Marcel und Thomas schon auf den grünen Sitzsäcken hinter dem schicken schwarzen Lesetischchen bequem gemacht. Und sie schmökern fleißig.
Damit auch Schüler anderer Schulen Zugang zu den papierenen Fakten der Welt bekommen, werden weitere Lesepaten gesucht. Eine Bildungseinrichtung, die sich über eine eigene Leseecke freuen würde, ist beispielsweise die Achert-Schule in Rottweil.

Von Jürgen Wolfer

Mehr Zeitung für die Schüler

Firma Riedl wird Pate / Hermann Hesse-Gymnasium bekommt eine Leseecke

Schulleiter Rüdiger Herrscher (rechts) freute sich über die Patenschaft, genauso wie die Schüler und Patin Anna-Maria Römhild (hinten, Dritte von links). Foto: König


Calw, den 15.2.2012. Das Hermann Hesse-Gymnasium Calw hat im Rahmen der »Aktion Zeitungspate« eine neue Leseecke bekommen. Das Projekt wurde vom Schwarzwälder Boten ins Leben gerufen. Mit der Calwer Firma »Riedl Personal-Service« wurde ein neuer Pate und mit dem Gymnasium das zugehörige Patenkind gewonnen. »Oftmals muss man die jungen Menschen zum Zeitunglesen tragen«, so Anna-Maria Römhild, die als Personaldisponentin bei der Firma Riedl arbeitet. Häufig seien die Schüler, die zu ihr zum Bewerbungsgespräch kämen, schlecht informiert und wüssten kaum über das Tagesgeschehen Bescheid. Die Zeitung sei für die Jugendlichen heutzutage kein selbstverständliches Medium mehr.

Das will der Schwarzwälder Bote ändern. Mit seiner Aktion möchte er Schüler neugierig auf die Zeitung machen und zur Bildung beitragen. So erhält das »Patenkind« jeden Tag eine vom Paten finanzierte Tageszeitung, die für alle Schüler zugänglich ausliegt.
Insgesamt sei die Resonanz sehr gut, so Carmen Lernhardt von der Projektkoordination Leseförderung der Schwarzwälder Bote Mediengesellschaft. Im Mai 2011 wurde mit dem Programm begonnen, und seitdem hätten mehr als 120 Schulen einen oder mehrere Paten gefunden, berichtet sie. Römhild war sofort begeistert, als sie kurz vor Weihnachten auf das Projekt angesprochen wurde. In der ganzen Firma habe das Vorhaben gleich Zustimmung gefunden. Das Hermann Hesse-Gymnasium habe sie sich als Schule ausgesucht, da durch die Nähe zur Real- und Hauptschule viele Schüler erreicht werden können.

Schulleiter Rüdiger Herrscher freut sich ebenfalls über das Projekt, das ganz auf der Linie des Schulmottos »Leben & Lernen« liege. Die Schule solle die Kinder und Jugendlichen auf ein selbstständiges Leben vorbereiten und nicht nur trockene Theorie vermitteln. Dazu gehöre auch, dass die Schüler in der Lage seien, sich zu informieren. Seiner Meinung nach sei das Zeitunglesen etwas Unverzichtbares, das vor allem bei Kindern und Jugendlichen wieder mehr Interesse erfahren müsse.

Nach den Faschingsferien soll das Projekt in einer Informationsrunde im Forum am Schießberg vorgestellt werden. Drei bis vier Oberstüfler werden den Schülern und Lehrern dann über ihre Erfahrungen mit der Leseecke berichten. In einem halben Jahr wollen Römhild, Herrscher und Lernhardt wieder zusammenkommen, um über den Verlauf des Projekts zu sprechen.
Es ist Schulleiter Herrscher wichtig, dass der Pate und die Schule auch ansonsten in Verbindung bleiben. Die Firma Riedl, die nun ein Neuling unter den mittlerweile 18 Bildungspartnern des Gymnasiums ist, wird zu allen besonderen Veranstaltungen eingeladen. Somit werde spürbar, dass die Unterstützung der Bildungspartner wertgeschätzt wird, so Herrscher. Die Leseecke wird in jedem Fall wertgeschätzt – sie wurde gleich von mehreren Schülern in Beschlag genommen.

Von Marie König

Realschüler besser informiert

Am 1. Oktober startet in Frommern Zeitungspatenschaft / »Lesen ist die Tür zur Welt«

Schulleiter Martin Kettner (von links) ist sicher: Die Tageszeitung wird für Schüler wie Eric Hänsel und Larissa Kühlwei immer interessanter. Es sei einfach etwas anderes, ein gedrucktes Medium in der Hand zu halten. Und Zeitungspatin Moni Prinz findet es wichtig, das Lesen zu fördern: »Andere Medien nutzen die Kinder sowieso«.


Balingen-Frommern, den 20.09.2012. Ab dem 1. Oktober sind die Frommerner Realschüler schon morgens besser informiert. Dann nämlich können sie jeden Schultag die aktuelle Ausgabe des Schwarzwälder Boten lesen. Möglich macht dies das Unternehmen Betten-Prinz: Im Rahmen der Aktion »Zeitungspate« spenden Moni und Ralph Prinz der Realschule Frommern ein Jahresabonnement der unabhängigen Tageszeitung für Baden-Württemberg. Im Mittagspausenbereich, einem von Schülern mitgestalteten Aufenthaltsraum, wird der Schwarzwälder Bote ausliegen, berichtet Schulleiter Martin Kettner. Und wenn es im Deutschunterricht der Klasse 8 um Zeitungen geht, haben die Kinder auch gleich das richtige Anschauungsmaterial zur Hand. Momentan ist der Raum nach dem Ferienputz noch leer – bis Oktober soll jedoch eine Leseecke eingerichtet sein. Diese werde dann hoffentlich gut genutzt. Denn »Lesen ist die Tür zur Welt«, findet Schulleiter Kettner. Lesekompetenz sei für Schüler ein wichtiges »Werkzeug«. Allein schon damit sie die Aufgabenstellung bei Klassenarbeiten richtig verstehen. Moni Prinz sieht das aus einer anderen Perspektive, jener einer Mutter nämlich. Ihr Sohn Julian besucht in Frommern die neunte Klasse. »Ich finde es toll, wenn Kinder Zeitung lesen und nicht vor der Glotze hängen«, sagt sie. Andere Medien nutzten diese sowieso, ans Lesen müsse man die Kinder hingegen heranführen. Nicht zuletzt, damit diese mehr über das Tagesgeschehen erfahren. Das wünscht Moni Prinz sich nicht nur für ihren eigenen Sohn, sondern für alle Frommerner Realschüler. Deshalb haben sie und ihr Mann sich dafür entschieden, der Lehreinrichtung ein Abonnement des Schwarz¬wälder Boten zu spenden: »Damit können wir die Schule unterstützen«. Den pädagogischen Mehrwert einer Zeitung sieht Rektor Kettner als Bonus. Mit dem Druckwerk könne man ganz anders arbeiten – die Schüler haben das Blatt vor sich liegen, könnten konzentriert lesen, auch zu mehreren, oder mal etwas anstreichen. »Das ist eine ganz andere Mediumstiefe«.

Von Wolf-Ulrich Schnurr

Schüler informieren sich täglich

IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg übernimmt Zeitungspatenschaft

Zeitungspaten und Realschüler: Felix Andräß und Selina Maier (vorne) sowie (hinten, von links) Carmen Lernhardt vom Lesermarkt des Schwarzwälder Bote, IHK-Geschäftsführer Thomas Albiez sowie Rektor Egon Bäurer und Konrektor Alexander Hermann.
Foto: Limberger-Andris


Blumberg, den 10.10.2012. Zeitung lesen bildet und informiert über aktuelle Ereignisse – lokal und weltweit. Deshalb übernehme die Industrie- und Handelskammer Schwarzwald-Baar-Heuberg gerne auch die Lesepatenschaft der Realschule Blumberg, freute sich IHK-Geschäftsführer Thomas Albiez.

Thomas Albiez freute sich, im Namen der IHK die Zeitungspatenschaft übernehmen zu dürfen. Die Realschüler erhielten somit die Möglichkeit, sich in der Zeitungsecke der Realschule bereits früh morgens im Schwarzwälder Bote zu informieren. Die Patenschaft passe hervorragend in die Wissensvermittlung der Realschule, da Zeitung als Medium die Realitäten des täglichen Lebens widerspiegele und in den Unterricht einbezogen werden könne. Thomas Albiez lobt die Realschule zudem für deren Engagement bei Wettbewerben wie dem iRobIHK-Wettbewerb der IHK und dem Boris-Siegel, das den engen Kontakt zu Ausbildungsbetrieben der Region belege. Egon Bäurer freute sich über die Bereitschaft der IHK. Die Lesepatenschaft sei eine gute Sache für die Realschule. Er sehe regelmäßig Schüler aller Klassenstufen, vertieft in die Zeitungslektüre – frühmorgens oder auch über die Mittagszeit. Carmen Lernhardt vom Lesermarkt des Schwarzwälder Boten überreichte die Urkunde zur Patenschaft und freute sich über das Engagement der IHK und der Schule.

Von Stefan Limberger-Andris

Schüler lesen gerne Zeitung

Ursula und Udo Bertsch verlängern ihre Patenschaften

Die Zeitungspaten Ursula und Udo Bertsch freuen sich, dass die Schüler Andro Celina, Tim Steinmann, Laura Wirth und Jeanine Bojarzin (von links) eifrig den Schwarzwälder Boten lesen.

Foto: Alfred Verstl



Schömberg, den 26.04.2013. Klar, dass nach einem so grandiosen Fußballspiel, wie es Borussia Dortmund gegen Real Madrid gezeigt hat, gestern die Zeitungslektüre besonders interessant war. So auch bei Jeanine Bojarzin, LauraWirth, Andro Celina und Tim Stallmann aus der 8. Klasse der Ludwig-Uhland-Schule Schömberg. Eifrig studierten die vier Schüler, was der Schwarzwälder Bote über das denkwürdige Match schreibt. Das freute Ursula und Udo Bertsch. Die Besitzer des gleichnamigen Schömberger Modehauses waren gekommen, weil sie ihre Zeitungspatenschaft für ein weiteres Jahr verlängern. Nicht nur an der Uhland- Schule, sondern auch am Gymnasium Bad Wildbad. Schulleiterin Ingrid Seilacher ist froh, so den Schülern die Zeitungslektüre zu ermöglichen. Dafür ist eigens eine gemütliche Leseecke eingerichtet. Durch eine Patenschaft der Sparkasse Pforzheim Calw steht ein weiteres Exemplar zur Verfügung.
Auch in Zeiten von Internet, Facebook und Twitter lesen Schüler gerne Zeitung. Jeanine, Laura, Andro und Tim nutzen die Leseecke vor allem dann, wenn sie früher in der Schule sind. neben dem Sportteil zählen Lokales und die Seite »Aus aller Welt« zur Lieblingslektüre. Und auch zu Haus wird die Zeitung gelesen. Mittlerweile gibt es beim Schwarzwälder Boten insgesamt schon mehr als 190 Zeitungspaten. Das Projekt wurde vor zwei Jahren ins Leben gerufen, um die Allgemeinbildung und das Leseverhalten von Schülern zu verbessern. Lesepate können Prominente aus Kultur, Wirtschaft, Politik und Sport ebenso werden wie Unternehmen, Verbände, Stiftungen und Privatpersonen. Sie finanzieren Jahresabonnements für Schulen ihrer Wahl.

Von Alfred Verstl

Unsere Zeitung für 20 Schulen

Sparkasse Schwarzwald-Baar spendiert den Schwarzwälder Boten

Jeden Morgen durch unsere Zeitung stöbern können ab sofort die Schüler des Fürstenberg-Gymnasiums in Donaueschingen. Mit ihnen freuen sich (stehend von links) Schulleiter Berthold Böhm, Gerhard Vetter von der Sparkasse Schwarzwald-Baar und Carmen Lernhardt, Projektkoordinatorin des Schwarzwälder Boten. Foto: Klitzsch


Schwarzwald-Baar-Kreis, 16.05.2011
Wissen was los ist, in der Gemeinde, im Land, in der Welt ‑ das wird auch für Schüler immer wichtiger. Warum also nicht unsere Zeitung, den Schwarzwälder Bote, beim Pausenbrot in einer gemütlichen Leseecke direkt in der Schule genießen?
Eine gute Idee, fand auch die Sparkasse Schwarzwald-Baar und engagierte sich für gleich 20 Schulen im Kreis als Lesepate.
Dafür nimmt die regional verwurzelte Bank 3500 Euro in die Hand.
Die 20 Schulen wurden per Losentscheid ausgewählt ‑ und kommen jetzt in den Genuss eines einjährigen Schwarzwälder-Bote-Abos. Zum Paket gehört zudem die Einrichtung einer gemütlichen Sitzecke. Über eine der 20 Sitzecken durfte sich jetzt das Fürstenberg-Gymnasium in Donaueschingen freuen. Bei der offiziellen Übergabe an Schulleiter Berthold Böhm durch Gerhard Vetter, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit der Sparkasse Schwarzwald-Baar, und Carmen Lernhardt, Projektkoordinatorin des Schwarzwälder Boten, wurde klar, welchen Stellenwert die Zeitung als Informationsquelle auch in Zeiten neuer Medien noch hat.
So erklärte Vetter dass die Jugend- und Schulförderung für die Sparkasse Schwarzwald-Baar schon immer ein Hauptmerkmal ihres vielfältigen Engagements gewesen sei.
Unter diesem Gesichtspunkt sei auch die Förderung des Lesens und die Information der Schüler ein wichtiger Schritt, so Vetter: »Dafür haben wir immer ein offenes Ohr.« Der Leiter der Öffentlichkeitsarbeit machte zudem deutlich, dass die geordnete, handliche Information in Form einer Tageszeitung ein wertvolles Medium sei, was auch dem Nachwuchs nahegebracht werden sollte. Das unterstrich auch Schulleiter Bernhard
Böhm: »Wir sind grundsätzlich daran interessiert, dass sich Schüler auf diesem Weg über das Tagesgeschehen informieren.« Wenn das Projekt gut ankommt, könnte es auch gut sein, dass das Lesepatenprojekt nach einem Jahr noch nicht ausläuft: »Wir sind immer an langfristigen Kooperation interessiert«, so Vetter.

Von Michael Klitzsch

Von wegen Schüler lesen keine Zeitung

Sparkasse und Energiedienst sponsern als »Zeitungspaten« die Leseecke in der Donaueschinger Realschule

Reger Betrieb an der Leseecke des Schwarzwälder Bote, die durch die »Zeitungspaten« Sparkasse Schwarzwald-Baar und den Energiedienst Rheinfelden gesponsert wird. Unser Bild zeigt von rechts Lehrerin Ulla Romahn, Rektor Gerhard Lauffer, Werner Obergfell, stellvertretender Bereichsleiter Sparkasse, Konrektorin Silke Keller, Alexander Lennemann, Kommunikationsleiter Energiedienst, Gerhard Auer, Ausbildungsleiter Energiedienst und Carmen Lernhardt von der Schwarzwälder Bote Mediengesellschaft mit Schülerinnen und Schülern der Klasse 9a, die auch das Wandbild erstellt haben. Foto: Stiller


Donaueschingen, den 8.3.2012. »Da kommt ein Anruf und man erfährt von seinem Glück«, sagt Rektor Laufer, der reges Interesse der Donaueschinger Realschüler am Zeitunglesen ausmacht. Die vom Energiedienst Rheinfelden und der Sparkasse Schwarzwald-Baar gesponserte Leseecke hilft dabei.
Beide Institutionen sind »Zeitungspaten«, machen also mit bei der Aktion des Schwarzwälder Boten, mit der möglichst alle weiterführenden Schulen im Verbreitungsgebiet mit Zeitungsabonnements und gemütlichem Leseequipment versorgt werden sollten. Gestern Morgen nun war Treffpunkt in der Donaueschinger Realschule. Dort ist derzeit der Aufenthaltsraum
101 mit der Leseecke bestückt, wie Rektor Gerhard Lauffer aufzeigte.

Dazu gehören zwei gemütliche Sitzsäcke, ein Tisch, ein Leseecken-Schild, Zeitungshalter und Patenurkunden.
»Wir haben nicht lange gezögert«, sagte Alexander Lennemann, Leiter Kommunikation beim Energiedienst. Schüler sollen damit Medienkompetenz erhalten. Das Internet sei zwar Kommunikator Nummer eins, doch stimme auch nicht immer alles, was im Netz steht. Die Aktion »Zeitungspate versah Lennemann mit dem Prädikat »Prima«. Das Unternehmen zeichnete bereits drei Patenschaften. An der Realschule mit 980 Schülerinnen und Schülern in 36 Klassen mit 65 Lehrkräften erfreut sich die Leseecke ausgezeichneter Nachfrage.

Die Sparkasse Schwarzwald-Bar sieht ihre mittlerweile 20 Zeitungs-Patenschaft innerhalb der Aktion im Sinne des Wortes, wie der stellvertretende Bereichsleiter Privatkunden in Donaueschingen, Werner Obergfell sagte. Denn Patenschaft bedeute Verantwortung und Förderung. Beides wolle die Sparkasse damit tun: Allgemeinbildung sowie Lesekompetenz fördern und damit für mehr Bildung verantwortlich sein. Die tägliche Zeitungslektüre eigne sich ausgezeichnet dafür, damit Jugendliche ihre Umgebung kennenlernen sowie ihr Wissen um Themen der Wirtschaft, Politik, Sport und Regionales erweitern.

Und die Schülerinnen und Schüler selber? Ja, sie schauen in die Zeitung. Politik sei zwar nicht unbedingt das, was an erster Stelle interessiere, bestätigt eine Gruppe Jungen, doch die Berichte über den Fall des Bundepräsidenten Wulff haben sie schon gelesen. Sport interessiert in der Regel mehr und das Lokale.
Carmen Lernhardt von der Projketkoordination Leseförderung der Schwarzwälder Bote Mediengesellschaft zieht dann auch eine sehr positive Bilanz des bisherigen Aktionsverlaufs. Im Mai 2011 war »Zeitungspate« gestartet worden und verläuft bisher ausgesprochen erfolgreich. Gut über 100 Patenschaften wurden bislang über das gesamte Verbreitungsgebiet angenommen. Für jede begünstigte Schule stellt der Schwarzwälder Bote zum Paten-Abonnement das gemütliche Equipment. Weiterer Bedarf an Paten ist aber durchaus vorhanden, weshalb sich der Schwarzwälder Bote über weitere sehr freuen würde.

Von Achim Stiller

Wo das Zeitunglesen richtig cool ist

An der Gewerblichen und der Annemarie-Lindner-Schule Nagold ermöglichen Paten zwei neue Lese-Ecken

Carmen Lernhardt vom Schwarzwälder Boten überbrachte die Leseecken für das Berufsschulzentrum Nagold. Die Schulleiter Klaus Nollert und Regine Michel freuten sich über die Neuerung, die zur Hälfte von Zeitungspatin Daniela Lindner (stehend von links) ermöglicht wurde. Die Schüler nahmen die Lese-Ecke schnell in Beschlag. Foto: Fritsch


Nagold, den 8.6.2011

Dank der Zeitungspaten Rolf Benz und Daniela Lindner haben die Schüler der Gewerblichen Schule und der hauswirtschaftlichen Annemarie-Lindner-Schule in Nagold seit gestern ihre eigene gemütliche Zeitungsleseecke. Seit Jahren kommen Simeon Bucchino und Robin-Julian Hinz regelmäßig hierher, um ihre Zeitung zu lesen. Denn in dieser ruhigen Ecke in dem großen Komplex des Nagolder Berufsschulzentrums, direkt vor dem Büro der Berufsberatung, gibt es den Schwarzwälder Boten schon lange. Simeon fand es schon immer »cool«, hier Zeitung lesen zu können, »gerade Sport oder so«. Es hat sich ein Treffpunkt etabliert.
Für seinen Kumpel Robin-Julian liefert die Zeitung einfach »jede Menge Gesprächsstoff«. Und da er am Morgen zu Hause doch eher weniger Zeit hat, in die Zeitung zu schauen, macht er das in aller Ruhe in der Schule. Und auch Anja Roscher und Simona Diether, die seit einem Jahr das neue Sozialwissenschaftliche Gymnasium besuchen, wird es in Zukunft öfter hierher ziehen. Denn die Aktion »Zeitungspate« des Schwarzwälder Boten hat es möglich gemacht, dass es dort nicht nur regelmäßig eine eigene Zeitung für die Schüler gibt, sondern gleich eine ganze gemütliche Leseecke.
Und dass die gut angenommen wird, da ist sich Rolf Bauer sicher. Er betreut die Jugendberufshilfe der Caritas an der Lindner-Schule, und er hat sein Büro direkt neben der Lese-Ecke. Seit April kommt der Schwarzwälder Bote im Rahmen der »Zeitungspate«-Aktion in die Schule, »und diese Möglichkeit wird genutzt«, berichtet der Berufsberater. »Die Schüler sind interessiert, sogar aus der Kaufmännischen Schule kommen welche herunter, um hier Zeitung zu lesen«, so Bauer, der festgestellt hat, dass sich vor seinem Büro ein Zeitungslese-Treffpunkt etabliert hat.
Im großen Nagolder Berufsschulzentrum wird es gleich zwei solcher Treffpunkte geben. Während in der Lindner-Schule sich Daniela Lindner von Börlind als Zeitungspatin zur Verfügung gestellt hat, war dies in der Gewerblichen Schule Rolf Benz. Der Nagolder Möbelunternehmer ist der Gewerblichen Schule als Initiator des Fördervereins schon seit Jahren eng verbunden.
Als gestern Carmen Lernhardt vom Lesermarkt des Schwarzwälder Boten die Lese-Ecken anlieferte, zeigten sich auch die beiden Schulleiter, Regine Michel (Annemarie-Lindner-Schule) und Klaus Nollert, zufrieden und optimistisch. »Diese Sache wird sich hier etablieren«, ist sich Regine Michel sicher. Wenn es nach den Schülern geht, dann wird die Schulleiterin Recht behalten: »Wir freuen uns echt über diese Lese-Ecke«, fasst jedenfalls Robin-Julian Hinz zusammen.

Von Sebastian Bernklau

Zeitung ist wichtig

AOK spendiert den Schwarzwälder Boten

Fabian Kreilinger (links) und Jonas Kammerer (rechts) interessieren sich besonders für den Sportteil des Schwarzwälder Boten. An der Albert-Schweitzer-Schule in Villingen wurde jetzt eine Lesecke eingerichtet. Dort können die Schüler jeden Tag die Zeitung lesen.
Möglich machte das die AOK, vertreten durch Hiltrud Nehls (hintere Reihe Mitte). Schulleiterin Barbara Hendricks-Kaiser (hintere Reihe links) freut sich. Rechts hinten Carmen Lernhardt, Projektkoordinatorin des Schwarzwälder Boten. Foto: Schück


Villingen-Schwenningen, den 19.5.2011

Am meisten freuen sich Jonas Kammerer und Fabian Kreilinger darauf, jetzt am Morgen den Sportteil des Schwarzwälder Boten lesen zu können. Die beiden Schüler der Albert-Schweitzer-Schule nutzten als erste die Lesecke, die der Schwarzwälder Bote im Obergeschoss der Schule eingerichtet hat. Möglich wurde das durch das Engagement der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg, die als Lesepate ein einjähriges Abonnement für die Albert-Schweitzer-Schule gestiftet hat. Weitere Abonnements spendeten die Druckerei Leute für die Bickebergschule, die Firma AB Technische Dienstleistung Mönchweiler für die Grund- und Hauptschule Mönchweiler und Michael Hoyer für die Kaufmännischen Schulen in Villingen.
»Zeitung ist ein wichtiges Medium, es steht viel Wissenswertes drin«, erklärte Hiltrud Nehls, stellvertretende Geschäftsführerin der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg: »Wir wollen die Begeisterung für das Zeitungslesen weiter wachsen lassen.« Und so stellte Carmen Lernhardt von der Abteilung Lesermarkt des Schwarzwälder Boten zwei gemütliche Sitzgelegenheiten und einen Tisch an einen sonnigen Platz im Obergeschoss der Schule. Begeistert ist Schulleiterin Barbara Hendricks-Kaiser, dass die Schüler nun die Möglichkeit haben, ihr Wissen über Politik, Gesellschaft und lokale Ereignisse beim Lesen des Schwarzwälder Boten zu vertiefen.
Jonas Kammerer interessiert sich besonders für Ringen, denn er ist selbst aktiver Sportler in der zweiten Bundesliga Ringen in Triberg. Fabian Kreilinger joggt und trainiert als Kunstfahrradfahrer und hat als Ziel, eines Tages am Marathon in New York teilzunehmen.
Eine Schülerzeitung gibt es an der Albert-Schweitzer-Schule übrigens noch nicht. Vielleicht inspiriert der Schwarzwälder Bote den einen oder anderen nun doch zu einer Gründung.

Von Felicitas Schück

Zeitungslektüre für die große Pause

Leseecken für die Kaufmännischen Schulen (KHS) / Aktion der Schwarzwälder Bote Mediengesellschaft

Zwei große Sitzkissen, ein Tisch, dazu ein Schild, das in der Bibliothek der Kaufmännischen Schulen in Donaueschingen anzeigt, wo man sich befindet: die Leseecke des Schwarzwälder Boten. Schulleiter Frank Kühn, Markus Thoma von der BW Bank-Filiale Donaueschingen sowie Inge Probst aus dem Kreis des Kollegiums nahmen gestern gemeinsam mit Carmen Lernhardt von der Projektkoordination Leseförderung des Schwarzwälder Boten und den Schülerinnen Myriam Spiller und Olivia Knöpfle die Errungenschaft in Beschlag. Foto: Filipp


Donaueschingen, den 6.7.2011

Kuschelig ist sie, die neue Leseecke in der Bibliothek der Kaufmännischen und Hauswirtschaftlichen Schulen (KHS) Donaueschingen, in der sich Schüler in den Pausen in den Schwarzwälder Boten vertiefen können. Schulleiter Frank Kühn und Markus Thoma, Filialdirektor der BW-Bank in Donaueschingen, waren gestern die ersten, die sich um die beiden lindgrünen Sitzkissen und den kleinen Zeitungstisch gruppierten. Gerade der Sportteil sei es, der ihn brennend interessiere, beichtete sogleich der Schulleiter seine Gewohnheiten.
Ein Zeichen also, dass dort ab sofort das Studium der Zeitungslektüre keine Altersgrenzen kennt ‑ auch wenn in großen Lettern unübersehbar ein »Schülerexemplar« auf dem ebenfalls grünen Zeitungshalter prange, wie Carmen Lernhardt, die Leiterin des Projekts Leseförderung der Schwarzwälder Bote Mediengesellschaft, zufrieden anmerkt.

Für ein Jahr übernehmen nun die Zeitungspaten das Abonnement. Ziel sei es, dass Schüler mal ohne Internet und Chatten am Handy auf dem Pausenhof ihre Zeit verbringen und sich stattdessen mit weltpolitischen Themen sowie dem lokalen Geschehen wie auch mit der Landespolitik auseinandersetzten. Seit 2009 gibt es an der Donaueschinger Schule mit rund 1000 Schülern und 70 Lehrkräften eine Bibliothek, in der Leseecke dort sollen die jungen Menschen dafür die Ruhe finden, um Zeitung zu lesen. Weitere Leseecken möchten die Grundschule Wolterdingen sowie die Schellenberger Schule in Hüfingen einrichten. Für die Erich-Kästner-Schule Donaueschingen hat Jörg Ertl, Marketingleiter des Schuhherstellers Ricosta, eine Patenschaft bereits zugesagt.

Von Franz-J. Filipp

»Das können andere Medien nicht«

Gisela Schneider übernimmt Zeitungspatenschaft für die Mediothek der Grund- und Werkrealschule Frommern



Balingen-Frommern, den 05.10.2012. Gisela Schneider macht nicht viele Worte: »Ich finde es einfach eine gute Idee, die Schüler zum Zeitungslesen anzuregen«. Seit dieser Woche ist die Inhaberin des Balinger Geschäfts Schreiber Bürobedarf & Schreibwaren Zeitungspatin der Grund- und Werkrealschule Frommern. Die Leseecke, die der Schwarzwälder Bote in der Mediothek der Schule eingerichtet hat, nahm Gisela Schneider jetzt selbst in Augenschein. Das gemütliche Fleckchen zu finden ist dank des Lesepaten-Schildes leicht. Und außerdem liegt dort täglich die aktuelle Ausgabe der Unabhängigen Tageszeitung für Baden-Württemberg aus.

Ein paar Viertklässler blättern schon mal darin. »Max & Lisa«, die Kinderseite, interessiert sie natürlich am meisten. »Schade, dass die nicht jeden Tag erscheint.« Zeitungspatin Gisela Schneider hofft, dass sich die Kinder mit der Tageszeitung informieren und das Alltagsgeschehen verfolgen. »Und wichtig ist mir auch, dass es die Lese- und Rechtschreibfähigkeit fördert.« Sie selbst liest den Schwarzwälder Boten jeden Morgen beim Frühstück und beschreibt weitere Vorteile: Man braucht keinen Strom, und anders als bei Fernsehen oder Radio kann man einfach nachlesen, wenn man etwas nicht gleich beim ersten Mal versteht.

Leseerziehung ist in der Grundschule ein Schwerpunkt, erklärt Konrektorin Ilona Schneider. Deshalb ist im Deutschunterricht auch eine Stunde täglich als »Lesestunde« freigehalten. »Lesen, der Umgang mit Texten und Medien, das ist alles im Bildungsplan vorgesehen«, sagt Schneider. Sich in einer Zeitung zurechtzufinden ist dabei ein Element. Eine Stärke der Tageszeitung ist der regionale Bezug, ist Konrektorin Schneider überzeugt. »Das können andere Medien nicht.« Vielleicht ist auch deswegen die Aufmerksamkeitsspanne der Kinder beim Zeitungslesen größer als bei Texten im Internet. Über rund 6000 Medien, vor allem Bücher, aber auch Spiele, CDs und DVDs, behält die Mediotheksleiterin Ingrid Mispelhorn den Überblick. Mit dem Schwarzwälder Boten ist nun ein weiteres hinzugekommen, das die rund 500 Schüler der GWRS Frommern zwischen 10 und 15.30 Uhr nutzen können, vor allem in der Mittagspause. Aber vielleicht nimmt auch der eine oder andere Lehrer den Schwarzwälder Boten zur Hand. Die Pädagogen haben eine Vorbildfunktion, sind sich Zeitungspatin, Konrektorin und Mediotheksleiterin einig.

Von Wolf-Ulrich Schnurr

»Diese Lektüre gehört einfach dazu«

Volksbank Triberg übernimmt Patenschaft für Abos des Schwarzwälder Boten / Projekt an der Gerwig-Schule

In der neuen Leseecke können sich die Schüler und Schülerinnen der Robert-Gerwig-Schule in die Lektüre des Schwarzwälder Boten vertiefen. Zur Präsentation trafen sich (von rechts) Carmen Lernhardt vom Schwarzwälder Bote, Alfons Scholl und Andreas Weißer (Volksbank Triberg) Schulleiter Rainer Eberlei und SMV-Verbindungslehrer Rainer Probst mit drei jungen Lesern


Furtwangen, den 12.11.2011

»An der ›Eliteschule des Sports‹ sind die regionalen Sportseiten besonders begehrt«, sagt Rainer Eberlei. Der Leiter der Robert-Gerwig-Schule beobachtet seit Schuljahresbeginn mit Freude, wie sich die Schülerinnen und Schülerinnen für den Schwarzwälder Boten interessieren. Ermöglicht hat dies die Volksbank Triberg.
Als »Zeitungspate« finanziert sie vorläufig ein ganzes Jahr das Leseförderprojekt. Begonnen hat es zu Beginn des Schuljahres. Am Freitag nun ist es offiziell vorgestellt worden. Andreas Weißer, Filialleiter des Kreditinstituts in Furtwangen, sagte: »Als regionale Bank sind wir daran interessiert, die Schüler zu unterstützen.«
Die nehmen das Angebot, wie die ersten Wochen des Schuljahrs gezeigt haben, immer intensiver an. Oberstudiendirektor Rainer Eberlei geht davon aus, dass es heutzutage immer seltener werde, »dass im Elternhaus Zeitung gelesen wird«.
Hier in der Schule könne er nun beobachten, dass – je länger das Angebot besteht – immer häufiger Schülerinnen und Schüler sich auf einem der grellgrünen Sitzsäcke niederlassen, um im Schwarzwälder Boten zu schmökern. »Wenn man sich daran gewöhnt hat, gehört diese Lektüre einfach dazu«, meint er.
Gegen Ende des Schuljahres möchte er seine bisherigen Beobachtungen allerdings noch durch eine Befragung der Schüler ergänzen, um zu erfahren, wie das Angebot angekommen ist.
Sollte die Resonanz gut sein, möchte die Volksbank an ihrem Engagement in Sachen Leseförderung festhalten. »Wir sind dann gerne bereit, die Zeitungspatenschaft zu verlängern«, kündigt Andreas Weißer an.
Dabei ist es keineswegs so, dass sich das Engagement des Kreditinstituts auf die Robert-Gerwig-Schule beschränkt. Hier finanziert sie gegenwärtig zwei Schwarzwälder-Bote-Abonnements, ebenso wie am Otto-Hahn-Gymnasium. Dazu kommt eines an der Realschule Triberg.
Carmen Lernhardt von der Projektkoordination Leseförderung der Schwarzwälder Bote Mediengesellschaft freut sich darüber. Denn das erst im Mai begonnene Leseförderprojekt beim Schwarzwälder Boten verläuft bisher sehr erfolgreich. Über das ganze Verbreitungsgebiet verteilt, freuen sich mittlerweile schon mehr als 90 Schulen über eine Leseecke, wie sie jetzt auch an der Robert-Gerwig-Schule eingerichtet wurde. Die Ausstattung kommt jeweils vom Verlag, das dazugehörige Abo finanziert der »Zeitungspate« – hier die Volksbank Triberg.

Von Axel Wolf